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Seelische Gesundheit #1: Der Atem

Aus den Rubriken Kompetenz und Work/Life von Michaela Pawlowski.

Was verändert sich in unserem Körper am schnellsten, wenn wir aufgeregt, angespannt, wütend oder auch fröhlich und entspannt sind? Genau - unser Atem. Wir haben euch für den Anfang drei gut machbare Atemübungen zusammengestellt.


Unser Atem ist ein verlässlicher Sensor für unser Befinden und gleichzeitig das schnellste Instrument um dieses zu verbessern. Daher haben wir euch für den Anfang drei gut machbare Atemübungen zusammengestellt, auf die ihr jederzeit und überall zurückgreifen könnt: 

  • morgens nach dem Aufwachen,
  • zwischendurch in der schnellen Pause,
  • im Pausenraum, in der Teeküche oder 
  • vorm Einschlafen,
  • wenn ihr aus einer stressigen Situation kommt, oder, oder, oder ... 

Jede Übung könnt ihr in der Dauer ganz individuell anpassen. 

Strohhalm-Atmen

Stell dir vor, du atmest durch einen Strohhalm ganz tief und intensiv ein. Dabei forme mit den Lippen ein O und sauge die Luft langsam und tief in deine Lunge ein.

Lasse die Luft dort allen Raum ausfüllen und atme dann auch wieder tief und langsam aus. Immer in einem stetigen, ruhigen Rhythmus.

Bringt Lebendigkeit und Leichtigkeit.

Abschnauben

Die eingeatmete Luft, von der ich unter Stress eine Menge in mich aufnehme, muss auch wieder hinaus.

Lass die Lippen dafür einmal ganz locker und versuche, wie es die Pferde beim Schnauben tun, die Luft ausströmen und die Lippen dabei flattern zu lassen. Versuche, mit jedem Schnauben ein bisschen mehr Luft abzuatmen, als du eingeatmet hast.

Wenn die Anspannung ganz stark ist, dehne die Lippen vorher mit einem breiten Zug nach außen und dann mit einem großen O.

Hilft, den CO2-Gehalt in der Atemluft zu reduzieren und bringt damit mehr Sauerstoff in den Körper, die Muskeln, das Blut und das Gehirn. Anspannungen lösen sich.

Ziehharmonika

Hier hast du die Arme auf Brusthöhe und breitest sie wie beim Zieh-harmonika spielen so weit wie möglich nach rechts und links aus.

Dabei atmest du tief in den Brustkorb hinein - wenn du magst, formen deine Lippen dabei ein O. Beim Ausatmen bringst du die Hände wieder vor der Brust zusammen und atmest langsam wieder aus.

Auch hier kannst du beim Ausatmen die Lippen laut schnauben lassen.

Bringt Lockerung und Schwung, wenn mal die Worte fehlen oder der Schreck einem den Atem nimmt.

 

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